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Doppellonge

Fachtagung am 29.02.2012 in Luhmühlen

Fahrsport

Erfolge beim Jugendcup

Herne ein gutes Pflaster

Janina Diemers in Form

Sie sind hier: Der Fahrsport

Kleine Fahrsportkunde

Nicht jeder, der am Turnierwochenende den Fahrsportlern zuschaut, kennt sich im Fahrsport aus. Um Ihnen den Einstieg in diesen faszinierenden Sport zu erleichtern, haben wir auf den folgenden Seiten ein wenig „Grundwissen“ zusammengestellt.

Ähnlich wie die Military (Vielseitigkeit) des Reitsports kennt der Fahrsport drei Disziplinen:

Die „ungekrönten Könige“ eines Fahrturniers sind die Sieger der kombinierten Prüfungen – die Besten in der Gesamtwertung der drei Teilprüfungen.

Im Gegensatz zum Vielseitigkeitsreiten werden die jeweiligen Einzeldisziplinen im Fahrsport als separate Prüfung ausgefahren, so dass in jeder Teildisziplin ebenfalls ein Sieger ermitteln wird.

Im Fahrsport werden in vier unterschiedlich schweren Klassen Fahrprüfungen ausgetragen. Für die Einsteiger gibt es die Fahrprüfungen der Klasse E, fuer Anfänger werden Prüfungen der Klasse A angeboten. Die mittelschweren Prüfungen der Klasse M sind dann für die fortgeschrittenen Fahrer und Gespanne gedacht. In der Klasse S, also den schweren Fahrprüfungen starten dann die Fahrer, die ihre Gespanne schon komplett nach den Anforderungen im Fahrsport ausgebildet haben. Durch die unterschiedlichen Dressuraufgaben in den einzelnen Klassen und verschieden schwierig aufgebauten Hindernisparcouren bzw. den ausgeflaggten Hindernissen (so werden die Tore A-F in den festen Hindernissen genannt) in der Geländeprüfung gibt es noch die Möglichkeit, in den einzelnen Klassen in feine Nuancen zu unterscheiden. Bei Prüfungen nach internationalem Reglement handelt es sich immer um Prüfungen der Klasse S mit den „schwierigsten“ Nuancen. Das nationale Reglement und das internationale Reglement unterscheiden sich dabei kaum.

An diesem Wochenende werden Weltmeisterschaften der Ein- Zwei- und Vierspänner-Ponys nach internationalem Reglement gefahren.