Fachtagung am 29.02.2012 in Luhmühlen
Erfolge beim Jugendcup
Janina Diemers in Form
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| Uwe Sahle, hier in der vierten von fünf Geländeprüfungen unterwegs, auf dem Weg zum Kombinationssieg. Der Vorsitzende des Reit- und Fahvereins St. Martin gewann die M-Prüfung. Foto: (th) |
Greven - „Ganz gut gelaufen“ sei das Turnier, meinte gestern Nachmittag Uwe Sahle. Der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins St. Martin hatte allen Grund zufrieden zu sein. Schließlich ging nicht nur das dreitägige Turnier, an dem 90 Gespanne aus der Region teilnahmen, mustergültig über die Bühne, auch für Sahle selbst erwies sich sein Auftritt auf dem Kutschbock als überaus erfolgreich. Nach der abschließenden Fahrt durch das Gelände, bei der die Pferde-Zweispänner fünf Prüfungen zu absolvieren hatten, stand fest: Sieger der kombinierten M-Prüfung war Uwe Sahle höchst persönlich. So nahm Sahle zuerst die Ehrung entgegen, um anschließend als Vorsitzender die übrigen Fahrer zu beglückwünschen, die sich an diesem Wochenende besonders hervor getan hatten.
Wie Nicole Großmann und Dirk Wolters, beide ebenfalls vom gastgebenden Verein St. Martin. Großmann gewann die kombinierte Pony-Einspänner Wertung der Klasse A. Wolters wurde hier Zweiter. Ihre Vereinskollegin Susanne Sahle wurde mit ihrem Pferde-Einspänner Erste in einer A-Dressur.
Im Gegensatz zum WM-Trubel vor einem Jahr schaltete der Gastgeber in diesem Jahr ein Paar Gänge zurück. Albert Sahle, vom Vorsitzenden zum Pressesprecher gewechselt, freute sich über den „kleinen und ländlichen“ Charakter. Der ermöglichte es ihm und seinem Bruder nach längerer Abstinenz auf der auch diesmal exzellent hergerichteten Anlage in Bockholt selbst mitzufahren. Während sein Bruder bereits in der Dressur die Zeichen auf Sieg gestellt hatte, stellte Albert Sahle ein junges Gespann vor. Überzeugend in der Dressur (2. Platz), chancenlos beim Hindernisfahren (10.) und durchwachsen im Gelände (9.) zeigte sich Albert Sahle „gut zufrieden.“ „Es macht riesig Spaß wieder auf dem eigenen Gelände zu fahren.“ Vier Jahre lang hatte Sahle daheim pausiert und dafür hinter den Kulissen gearbeitet. Derweil nutzte sein Bruder den kleineren Rahmen, um beides miteinander zu verbinden. Verlassen konnte er sich nicht nur auf sein Gespann, sondern auch auf die bewährte Organisationskraft der Mitglieder des Reit- und Fahrvereins mit rund 50 Helfer. Ihnen kamen die optimalen Rahmenbedingungen zu Gute, die auch abseits nationaler oder internationaler Großereignisse ihren Reiz hat. Das erklärte Albert Sahle: „Für jeden Fahrer ist es hoch reizvoll, den WM-Parcours zu fahren.“
VON SVEN THIELE, GREVEN
Quelle: Westfälische nachrichten vom 21.06.2010